| 14. Oktober 2001 | ||||||||||||||
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"Dreckhecken - Hamburg n.e.V." - der Kultgruppe aus dem hohen Norden
Am Rande sei berichtet, daß Torsten lobenswerter Weise seine Freundin Doris ca. 90 Minuten vor ihrer Wohnungstür hat stehen lassen (für die er den einzigen Schlüssel hatte) und nicht eine Sekunde früher den Platz verliess, als bis nicht auch die letzten Sonnenstrahlen hinter dem wolkenlosen Horizont verschwanden und man sich beim Weiterwerfen seine Bumerangs schlichtweg an die Köppe geballert hätte. Dreckhecken sind halt etwas härter als andere Selbsthilfegruppen in Bumerang-Deutschland. Leider nicht mit von der Partie war Matze Giesenschlag, der "geschäftlich verhindert" war. Wir wünschen ihm trotzdem gute Besserung und ein frohes neues Jahr. Olli Rau bekam per Handy fast sein obligatorisches Geburtstagsständchen vorgesungen, leider war er anfangs nicht selber am Apparat, so daß sich eine andere arme Kreatur unser Geplärre anhören musste. | ||||||||||||
Ohne Gras kein Spaß...
Natürlich gab es auch an diesem Tage wieder die gängigen Stadtpark-Phänomäne zu bewundern, als da wären a) der Hund - "ich lauf immer im Kreis und peile nicht, warum der Scheiß-Stock plötzlich weg ist, oder b) das Rentner-Ehepaar, vorzugsweise ansässig in Hamburg-Barmbek, das durch unser Bulls-Eye marschiert wie Moses durch das Meer, oder c) die Freizeit-Fussballer vom "Alder, ich geh ma kicken e.V." mit stets "höflichen" Aufforderungen zum Zurückschiessen des Leders, oder d) die nicht in unserer Welt lebenden Hundebesitzer, die ihren Fiffi auch noch mit den Worten "los, piss ihm in die Tasche" dazu ermuntern, selbiges zu erledigen. Die Liste liesse sich noch lange Fortführen, aber das bringt uns ab vom Thema. | ||||||||||||
Die Dreckhecken lieferten den Zuschauern einen packenden Wettkampf
Die erste Disziplin war Fast Catch, im Germano-Deutschen auch "Das schnelle Fangen" genannt. Torsten wähnte sich nach der ersten Runde noch sehr sicher auf seinem Thron, gilt er doch seit Jahren als die "fastest hand in the north". Er war der einzige, der die erste Runde ohne zusätzliches Bücken überstanden hat - äh - also ohne Drop. Doch in der zweiten Runde konnte er dann nur noch tatenlos zusehen, wie er durchgereicht wurde. Fast Catch: 1. Oli Thienhaus (20,01 s) 2. Dizzy Klöckner (21,79 s) 3. Michel Blanquett (21,61) Letzter: Torsten Fredrich (22,95 s) Torsten Fredrich, man möchte vielleicht sogar sagen: Torsten, der Einwurf-Weltmeister in Accuracy, konnte die bestechende Leistung der Aufwärmphase leider nicht in den Wettkampf hinüber retten und mußte sich auch in dieser Disziplin geschlagen geben. Accuracy: 1. Oli Thienhaus (43 P) 2. Michel Blanquett (38 P) 3. Torsten Fredrich (34) Letzter: Dizzy Klöckner (31) Die Ergebnisse des Trickfangens spiegeln wohl eine gewisse Zweigleisigkeit wieder, mit denen die Leistungsstärke der Vereinsmitglieder speziell in dieser Disziplin zu betiteln ist. Aber urteile man selbst: Trickcatch 100: 1. Torsten Fredrich (93 P) 2. Oli Thienhaus (84 P) 3. Michel Blanquett (43 P) Letzter: Dizzy Klöckner (38 P) | ||||||||||||
Endurance: 1. Torsten Fredrich (71 F) 2. Oli Thienhaus (67 F) 3. Dizzy Klöckner (52 F) Letzter: Michel Blanquett (51 F) Der versierte Zuschauer hätte im Langzeitfliegen einen Zweikampf zwischen "Romblads" und "Manus" ausmachen können, der nicht versierte Zuschauer (oder Leser) versteht wahrscheinlich kein Wort von dem, was hier geschrieben steht. Pech. MTA unlimited: 1. Oli Thienhaus (39,16 s) 2. Michel Blanquett (35,96 s) 3. Torsten Fredrich (28,47 s) Letzter: Dizzy Klöckner (27,38 s) Abschließende Disziplin sollte das "ich werf mal in der Dämmerung und hoffe, dass keiner an der 50er steht" - Aussie Round Werfen sein. Torsten legte mit zwei 20-Punkte Würfen stark vor, konnte das Niveau jedoch nicht bis zum letzten Wurf durchhalten und gewann am Ende nur knapp vor Oli. Man einigte sich übrigens darauf, dass Dizzys Bumerang 40 Meter flog. Aussie Round: 1. Torsten Fredrich (82 P) 2. Oli Thienhaus (81 P) 3. Dizzy Klöckner (65 P) Letzter: Michel Blanquett (58 P) | ||||||||||||
Und gute Nacht...
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| Fehlend (und daher auch nicht auf dem Bild zu sehen): Matze Giesenschlag aka "The Steamroller" | |||
1. Oli Thienhaus (9 P)
2. Torsten Fredrich (13 P)
3. Michel Blanquett (17 P)
Letzter: Dizzy Klöckner (21 P)
Das waren sie also, die ersten Dreckhecken-Meisterschaften in Hamburg. Nächstes Mal wird Matze die Gesamtwertung bestimmt gründlich durcheinander wirbeln.






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